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Jugendlich brauchen mehr Mut zur eigenen Meinung

Seine Meinung zu vertreten, erfordert oft Mut. Nicht jeder Jugendliche ist dem gewachsen
Seine Meinung zu vertreten, erfordert oft Mut. Nicht jeder Jugendliche ist dem gewachsen

In Zeiten von Internet-Hetze und Mobbing, fällt es vor allem Jugendlichen schwer, ihre Meinung zu äußern. Sie befürchten Ausgrenzung und können es kaum aushalten, ihre eigenen Ansichten vor anderen zu vertreten. Immer schwingt die Angst mit, für ein „falsches“ Wort abgestraft oder bloßgestellt gemacht zu werden. Am Ende halten sie lieber den Mund. „Jugendliche brauchen wieder mehr Mut zur eigenen Meinung“, sagt der Psychologe Ahmad Mansour aus Berlin, der seit Anfang des Jahres Mitglied im Kuratorium von Jugend debattiert ist.

Doch wie soll das gehen? Im Interview mit Ahmad Mansour, das ich für die Gemeinnützige Hertie-Stiftung geführt habe, erläutert der erfahrene Jugendarbeiter, wie sich junge Menschen für das Debattieren begeistern lassen. Und er berichtet über seine Arbeit an der Berliner Polizei Akademie, wo Ahmad Mansour junge Polizistinnen und Polizisten über Radikalisierung, Rassismus und Antisemitismus aufklärt.

 

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