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Multiple Sklerose: Mit Gleichstrom gegen Gangunsicherheit

MS-Patienten haben oft einen unsicheren Gang
MS-Patienten haben oft einen unsicheren Gang

Menschen, die von Multipler Sklerose (MS) betroffen sind, kämpfen häufig mit Gangunsicherheit und Sturzgefahr. Ursache ist die fehlende Kompensationsmöglichkeit des Gehirns, die durch die Erkrankung ausgelöst wird. Bei MS-Patienten werden durch das eigene Immunsystem Teile der Nervenfasern zerstört, die maßgeblich an der Weiterleitung von Impulsen beteiligt sind, aber auch Nervenfasern und Nervenzellen selbst. Dadurch kommt es u.a. anderem zu Lähmungserscheinungen, Muskeln können nicht mehr richtig koordiniert oder Sinnessignale nicht korrekt weitergegeben werden.

 

 


Hier setzt die Forschung von Dr. Carine Nguemeni von der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg an. Die Biologin erforscht die Möglichkeit, durch Gleichstrom-Stimulation des Gehirns von MS-Patienten deren Gang zu stabilisieren. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.

 

Für die Gemeinnützige Hertie-Stiftung habe ich ein Interview mit Dr. Carine Nguemeni über ihre Arbeit geführt - ganz aktuell zum Welt-MS-Tag am 30. Mai.  

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